Wednesday, 11. august 2010 3 11 /08 /Aug. /2010 21:04

 

...es gibt leider nichts positives zu berichten was diesen Blogg hier anbelangt, aber ich habe mich sehr über Deinen Kommentar gefreut und hoffe, dass wir uns bald wieder sehen, gerne in einem der schönen Biergärten Münchens, denn eine glücklichmachende Sommer-Mass gönne ich mir gerade sehr gerne, Wiesn-Training sozusagen, ich bin fern von jeglicher Metabolic Balance Ernährung und aktuell wohl leider der wirklich einzig lebende Beweis des Jojoeffektes ;-)
Bussi und ich hab Dich lieb, mein lieber Ex-Mitbewohner! 

von MetabolicSibyllsche
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Wednesday, 14. april 2010 3 14 /04 /Apr. /2010 13:45


Dieses Jahr hat einfach nicht ganz so perfekt gestartet...


...nach meinem ersten verdammt guten Vorsatz am 1. Januar gleich früh morgens eine Runde joggen zu gehen, während alle anderen noch ihren Kater ausgeschlafen haben, ging's leider extrem rapide bergab.


Jahrelang habe ich mich erfolgreich vor Wintersport gedrückt, blöderweise habe ich just in diesem Winter beschlossen, es endlich doch mal zu wagen. Also bin ich gleich in der zweiten Januarwoche los zum Snowboard-Anfängerkurs. Vorhergesagt waren riesige Schneemengen und so zeigte sich Berchtesgarden als wunderbarer Ort für einen Anfängerkurs. Nun, die Schneemengen fielen dann leider nur im Norden Deutschlands, der Süden wurde komplett verschont und somit auch unser Übungshügel, der nur leicht überzuckert war. Jeder, der schonmal auf dem Board stand, weiß, dass man am Anfang eigentlich mehr liegt als steht bzw. ständig fällt, was auf hartem Untergrund mit wenig Schnee leider nicht ganz so angenehm ist. Aber blaue Flecken wären zu ertragen gewesen, ich allerdings bin gleich am ersten Kurstag so schlimm aufs Knie gestürzt, dass an einen zweiten Kurstag nicht mehr zu denken war und ich die nächsten Wochen nur noch humpelnd durch München schlich und Dauergast beim Orthopäden wurde.


Sport war somit für einige Wochen komplett von meiner To-Do-Liste gestrichen, was nicht gerade dazu führte, dass ich ausgeglichen war. Tja, um die Knieschmerzen in Griff zu bekommen und die Heilung voranzutreiben, bekam ich dann auch noch hochdosiert Diclofenac verschrieben, leider wurde ich nicht darüber informiert, dass dieses Medikament, vor allem derart hochdosiert, extrem auf den Magen schlägt. So ging ich also davon aus, dass ich eine Magen-Darm-Grippe eingefangen hatte, jedenfalls ging's mir wieder weitere zwei Wochen so richtig schlecht.
Als das dann endlich vorbei war, da ich die Tabletten irgendwann absetzte, bekam ich eine Woche später einen grippalen Infekt und lag ein paar weitere Tage flach und hatte auch noch zwei Wochen danach mit Schnupfennase zu kämpfen. Dann war auch das endlich ausgestanden und ich habe mich schon riesig auf ein paar freie Tage an Ostern gefreut, wollte endlich mein neues Rennrad ausgiebig mit Papa einweihen, aber dann kam das nächste Unheil. Ich hatte doch wirklich eine Grippe erwischt und lag ganze zwei Wochen lang flach, komplett über Ostern, sodass ich weder an den Bodensee fahren konnte noch mich aufs Radl schwingen. Jetzt bin ich seit drei Tagen wieder in der Arbeit, aber immer noch alles andere als fit, die Grippe hat mir doch schon ganz schön zugesetzt und ich bin leider immer noch ziemlich schlapp.

Tja, wie sich nun jeder schon denken kann, hat der dreieinhalb monatige Sportentzug und stetige Krankheitsmarathon leider nicht gerade dazu beigetragen, dass der Winterspeck geschwunden ist, ganz im Gegenteil, es ist grauenvoll! Der Horror jeder Frau: voller Kleiderschrank aber es passt nur noch eine einzige Jeans :-(


Es muss also dringend wieder was getan werden, damit auch der Sommer kommen kann und ich nicht komplett durchdrehe...aber als erstes muss ich wieder richtig gesund werden!

von MetabolicSibyllsche
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Tuesday, 13. october 2009 2 13 /10 /Okt. /2009 13:44

Der absolute Horror...
nach angefressenem Liebeskummerspeck folgten zusätzliche Wiesnpfunde und dann kam auch schon die fiese Wiesngrippe, die mich 10 Tage regungslos lediglich zwischen Bett und Couch bewegen ließ...ach ja, abgesehen von kurzen Zwischensprints in Richtung Küche, denn das mit dem Essen hat doch erstaunlicherweise trotz Krankheit noch sehr gut funktioniert. Jedenfalls bin ich jetzt wieder auf den Beinen und war gestern abend zum ersten mal wieder verabredet, man muss sich ja schließlich mal nüchtern anschaun, was man da damals auf der Wiesn so aufgegabelt hat ;-).


Die größte Herausforderung war dann gestern abend aber, etwas adäquates zum Anziehen zu finden. Alles, wirklich ALLES ist zu eng, Speckrollen quellen über und ich fühle mich wie ein Pottwal. Ich habe gestern wirklich meinen halben Kleiderschrank durchprobiert und nichts gefunden, was mich einigermaßen hätte sexy aussehen lassen. Eine halbe Stunde bevor ich dann gehen musste war ich doch kurz davor, das Date wieder abzusagen. Meine längst schon beiseite geräumten Sommerklamotten wurden dann verzweifelt wieder herausgekramt und die einzig noch halbwegs passende schwarze Leinenhose wurde aufgrund winterlichen Temperaturen mit dicken Strumpfhosen kombiniert. Das dazu gewählte Wickelkleid konnte dann aber einfach nicht mit dem darunter anprobierten Rollkrangenshirt gepaart werden, irgendwie musste ich von diesen Pottwalausmaßen ablenken, also fiel die Wahl auf die Geheimwaffe 'tiefer Ausschnitt' der dann aufgrund des Winterwetters mit einem dicken Schal kombiniert wurde. Der Abend war wirklich nett, doch wenn man sich einmal fett fühlt, geht das irgendwie auch nach 'nem Glas Rotwein nicht weg...



von MetabolicSibyllsche
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Sunday, 11. october 2009 7 11 /10 /Okt. /2009 10:21
Hübsch gestaltete Produktverpackungen lassen mich doch immer wieder dazu verleiten, Neues auszuprobieren, also bin ich der Haartönung meines Vertrauens doch mal wieder untreu geworden und habe ein neues Produkt erworben. 0% Ammoniak und eine Haarfarbe auf natürlich basierten Inhaltsstoffen mit pflegender Litschi und biologisch angebautem weißen Tee klangen zudem vielversprechend. Auch der Aufkleber "hier rubbeln und Litschi-Duft riechen" war klasse und verströmte ein fruchtiges Dufterlebnis. Nachdem ich jetzt ganze 10 Tage mit Wiesngrippe zu Hause verbracht habe, geht's mir heute zum ersten Mal wieder besser und ich habe endlich wieder den Kopf dazu, Dinge wie Hausarbeit oder auch Haarefärben in Angriff zu nehmen. Also stehe ich gerade im Bad und trage diese neue, wunderbar natürlich anmutende Haarfarbe auf, bis mir auffällt, dass es seltsamerweise plötzlich richtig nach Land riecht. Doch welcher Bauer hat in der Stadt gedüngt? Nein, ich bin nicht schon komplett verwirrt und irgendwo in ländlichen Gefilden, sondern mitten zentral im schönen München. Irgendwann kommt mir dann doch die Erleuchtung: die Landluft kommt nicht von draußen sondern direkt aus meiner Farbflasche. Der wunderbare Litschiduft entpuppt sich in Kombination mit der Haarfarbe als olfaktorisches Wunderwerk, es duftet keineswegs nach Litschi sondern eher nach derber Landluft, frisch nachdem die Felder gedüngt sind. Wollen wir hoffen, dass das Farbergebnis auf meinem Kopf nicht nachher auch noch an gescheckte Kühe erinnert ;-)
von MetabolicSibyllsche
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Friday, 9. october 2009 5 09 /10 /Okt. /2009 15:29

Ich hatte ganz vergessen, dass ich ja auch abseits meiner MB-Erfolge und Misserfolge doch immer auch recht viel anderes geschrieben hatte, daher jetzt auch wieder mehr davon...

Ich war mal wieder am Bodensee zu Besuch bei meinen Eltern und eines abends kam mein Papa noch zu mir ins Zimmer und wollte, nachdem er mir eine gute Nacht gewünscht hatte, nicht so recht gehen. Er stand in der Tür und druckste rum, irgendwas wollte er noch loswerden, wie ein kleiner Junge, der irgendwas ausgefressen hatte. Es dauerte noch einige Minuten, bis er dann endlich die Katze aus dem Sack ließ...er wollte mich fragen, ob ich Lust hätte, mit ihm gemeinsam den kompletten Bodensee zu umradeln. Natürlich hatte ich das und so stand unser Plan!

Also nahm ich mir die erste Septemberwoche Urlaub und fuhr an den See. Mama wurde kurz vorher krank und ich warnte nur des öfteren am Telefon, sie solle Papa nicht mit ihrer Erkältung anstecken. Was war das Ende vom Lied, Papa blieb gesund, wer letztendlich ebenfalls erkältet ankam war ich ;-) Wir verschoben unsere Radltour dann um einen Tag und noch halbwegs verschnupft und mit Halsschmerzen meinerseits starteten wir dann am 1. September unsere Tour. 

Der erste Tag war traumhaft, fast schon zu heiß aber einfach nur schön sommerlich sonnig. Wir fuhren von Salem über Immenstaad, Friedrichshafen, Lindau und verließen dann die deutsche Grenze, weiter nach Bregenz um schließlich abends in der Dämmerung in Höchst unsere Bleibe für die Nacht zu suchen. Das schöne Zimmer mit Luxusetagenbad in einer Privatpension war perfekt für eine Nacht nach diesem anstrengenden Tag. Leider hatten aber an diesem Abend alle Restaurants geschlossen und Imbisse waren in dem kleinen Ortsteil weit entfernt. Glücklicherweise fanden wir dann doch noch eine kleine Bar, in der sich die Dorfmänner auf ein Bier versammelt hatten und wir bekamen dort neben unserem verdienten Bier sogar eine Kleinigkeit zu essen. 

Das Frühstück in der Privatunterkunft am nächsten morgen war einfach nur perfekt und wir brachen kurz darauf zur zweiten Etappe auf. Von Österreich ging's dann direkt in die Schweiz und ich muss sagen, die schweizer Seite des Sees ist wirklich fast die schönste, zumindest ganz unten im Süden. Bis Romanshorn hatten wir ebenfalls Traumwetter und in einem schönen Café gönnten wir uns eine kleine Pause, bis ich mit Schrecken feststellte, dass hinter uns vom See her tiefdunkle Wolken aufzogen. Das brachte uns dazu, in die Pedale zu treten, doch leider war das Unwetter schneller und holte uns kurze Zeit später ein. Nur Regen wäre kein allzugroßes Problem gewesen, da wir dank meiner guten Vorbereitung bestens mit Regenkleidung ausgestattet waren, doch das drohende Gewitter machte uns dann doch größere Sorgen und wir mussten eine weitere Rast in einem sehr gemütlichen Café einlegen. Als es aber langsam abend wurde und ich um fünf voller Panik feststellte, dass wir ja noch gute 50km vor uns hatten, brachte uns das dann doch dazu, wieder aufzubrechen. Im strömenden Regen ging's also weiter, das Gewitter verzog sich glücklicherweise langsam und nach ein paar Kilometern fand auch der Regen ein Ende. Nach Kreuzlingen fuhren wir immer schneller, um noch einigermaßen im Hellen anzukommen, doch das war definitiv nicht mehr möglich. In Stein am Rhein war es schon stockfinster, Papa's Vorderlicht verabschiedete sich leider von der Halterung und wurde von ihm selbst überfahren, sodass wir nur noch langsam vorankamen, da er immer direkt hinter mir fahren musste und wir bei schlechter Sicht Probleme hatten, den richtigen Weg zu finden. Nach langer Suche und durchquerten dunklen Wäldern mit den gerade genannten Lichtproblemen, fanden wir nach diversen Nachfragen endlich auch unsere zweite Unterkunft in Öhningen. Es war mittlerweile aber so spät geworden, dass wir das Zimmer nicht mehr verließen, da es in der Nähe anscheinend auch keine großartigen Möglichkeiten zum Einkehren mehr gab. Wir mussten uns also mit den mitgebrachten Müsliriegeln begnügen, doch nach all den Anstrengungen fiel ich sowieso halb tot ins Bettchen. Nachtruhe war jedoch leider kaum gegeben, nicht dass wir nicht schöne Zimmer in abgelegenen Orten hatten, nein, es war eher mein Papa, der mich nicht schlafen ließ. Schnarchen in derartigen Dimensionen lässt selbst die Wirkung der besten Ohropax verpuffen. 

Nicht wirklich ausgeruht aber auch mit gutem Frühstück und mittlerweile doppelt gepolstert mit zwei Radlerhosen übereinander ging's nun am dritten und letzten Tag weiter in Richtung Heimat. Leider überraschte uns kurz nach unserem Start ein fieser und starker Dauerregen, der uns schon ab Radolfzell bis kurz vor Sipplingen begleitete. Wenn ab einem gewissen Zeitpunkt nicht nur alles von oben nass ist sondern auch von unten die Pfützen spritzen und selbst doppelte Radlerhosen komplett durchnässt sind, ist der Spaß irgendwie verflogen. Ich konnte irgendwann nur noch lauthals hysterisch lachen, was nicht ganz auf Verständnis stieß, ich glaube ich war dem Wahnsinn schon recht nahe ;-) Meine letzten Kräfte waren dabei mich zu verlassen und ich war froh, als wir endlich in Sipplingen ankamen, unserem vorab vereinbarten Zwischenziel, dem Seehaus. Nachdem es am Tag zuvor nur blöde Müsliriegel gab, gönnten wir uns dort ein schönes Abschlussessen und ich habe dort wohl das größte Steak meines Lebens verspeist. So gestärkt ging es dann auch leichter wieder Richtung Heimat und die letzten Kilometer ließen sich auch noch überwinden. Nach drei Tagen durch drei Länder und knappen 240km kamen wir dann glücklich wieder in Salem an. Meine Erkältung hatte ich in den drei Tagen schön weggeradelt, aber sie kam leider kurz darauf wieder zurück, wahrscheinlich auch aufgrund der doch nicht zu verleugnenden Anstrengung, aber das war's wert, ein wirklich schöner und niemals vergessener Raldtrip um den ganzen Bodensee. Danke Papa, es war wirklich schön mit Dir! Und, ach ja Papa, mit lieber Rücksicht habe ich den Brezelkäfer aus der Erzählung rausgelassen ;-)

finally arrived :-)
 
von MetabolicSibyllsche
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